Rimming Spezial: Die hohe Kunst des Arschleckens und darüber hinaus

Ein fleißiger Leser dieses Blogs, “Chris”, hat mich dazu inspiriert, ein wenig über eine beliebte Technik beim schwulen Sex nachzudenken (Danke hierfür an “Chris” 🙂 ).

Da ja heutzutage alles Englisch zu sein scheint, hat sich der Ausdruck “Rimming” (deutsch: Arschlecken) für eine sehr schöne Spielart etabliert, bei der die Zunge eines Kerls ganz nahe an den Arsch bzw. die Rosette des Partners kommt. Und ab diesem Moment gibt es unterschiedliche Techniken und Vorlieben, die ich euch in diesem “Rimming Spezial” vorstellen möchte. Eins vorweg: Das sind Anregungen – für den einen ist das was, für den anderen ist das nichts. Jeder soll das machen, was ihm und seinem Partner gefällt. 🙂

  • Der Eislutscher: So nenne ich die Technik, wie sie zum Beispiel Casey Flip in seinem Film mit Martin Rivers in “Willing Courier, Szene 3” angewandt hat: Wie an einem Eis leckt er mit seiner Zunge außen über die Rosette (gut zu sehen bei 10:35 des Films).  Diese Technik ist die zarteste und unschuldigste, da einfach “nur” am Hintertürchen des Partners geleckt wird. Sie erfordert keine Vorbereitung und kann immer wieder eingesetzt werden, egal ob am Anfang als Teil des Vorspiels, während oder nach dem Akt. Ideal für Anfänger, die sich erst mal an das Thema herantasten wollen. Das ist die häufigste Art, wie man sie in Pornos sieht.

  • Der Züngler: Eine Technik für den geübten Genießer, dem Eislutschen allein zu langweilig wird und der seinem Partner noch näher sein will. Hierbei steckt Mann die Zungenspitze in die Rosette des Partners und zieht sie wieder heraus – und wieder hinein – und wieder heraus. Die Zunge penetriert sozusagen das Arschloch (tut also das, was man auch später mit seinem Schwanz macht, nur eben im Kleinformat). Anfänger sollten diese Technik nicht unterschätzen, kann sie doch überraschend anstrengend für den untrainierten Zungenmuskel sein (weiß ich aus eigener Erfahrung haha) und da man in den Arsch des Partners eindringt, sollte dieser je nach Vorlieben vorher gesäubert worden sind. Hier schmeckt man seinen Partner so richtig und je nach Vorlieben mag man das eben eher gereinigt oder nicht gereinigt. Ein Staxus-Beispiel hierfür wäre vielleicht Marcus Campbell, wie er Martin Rivers Arschbacken spreizt und mit seiner Zungenspitze leicht eindringt in “Too Big To Fail”, Szene 1.

  • Der Bohrer: Für ihn gibt es keine halben Sachen und über Kerle, die nur ihre Zungenspitze verwenden, lacht er laut. Er steckt seine komplette Zunge in das Loch seines Partners und kann dieses mit seinem kompletten Muskel vorweiten. Je nach Zungenlänge kann er sogar recht tief lecken und ungeahnte Gefühle hervorrufen. Wer einen Bohrer als Freund hat, sollte das ausgiebig auskosten! Ist allerdings auf die Dauer recht anstrengend und wird deshalb gerne in Kombination mit der nächsten Technik gemacht…
  • Der Face-Sitter: Nein, kein Babysitter! Der Face-Sitter hockt sich mit seinem Arsch auf das Gesicht seines auf dem Rücken liegenden Partners und der steckt ihm seine Zunge bis zum Anschlag hinein. Auch hier gibt es unterschiedliche Spielarten, je nach Vorlieben: Der Hocker kann sich über das Gesicht seines Partners nur hocken – oder komplett drauf setzen. Falls Letzteres praktiziert wird, kommen noch so Sachen wie Atemnot ins Gespräch, denn wenn sich einer mit seinem Arsch auf euer Gesicht setzt bleibt einem die Luft schnell weg. Die Nase ist zu, der Mund schließt sich komplett um das Loch des Partners… Da muss man schon aufpassen. Deshalb gibt es auch spezielle Rim Chairs – da setzt sich der eine wie auf einen Stuhl, der Stuhl hat ein Loch am Arsch – und so kann der andere von unten ganz bequem mit der Zunge daran spielen, ohne sich verrenken zu müssen. Da er auch genug Luft bekommt ist so ein Rim Chair auch etwas für lange Sitzungen 😉
  • Der Inhalierer: Ihm geht es nicht vorrangig um das Gefühl auf der Zunge und das Kopfkino, IM Arsch der Partners zu sein. Nein, er will seinen Partner auch riechen und inhaliert den Arschduft. Auch hier gibt es unzählige Varianten, angefangen vom unschuldigen daran Riechen bis hin zum Schlauch, der in den Arsch eingeführt wird und an dem dann geschnüffelt wird. Wahlweise auch mit dem eigenen Arsch beim Wichsen möglich. Es gibt auch spezielle Gummimasken mit einem Schlauch vorne an der Nase, sodass man einatmen MUSS, was am anderen Ende des Schlauches so ist. Ihr seht, es gibt alle Varianten für alle Geschmäcker.
  • Der Dipper: Ihr kennt diese Dips, in die man Gurken und anderes Gemüse tunkt? Als weitere Spielart des Rimmings kann man Dildos oder Gemüse nehmen, dieses ins Loch seines Partners schieben, rausziehen – und dann entweder genüsslich abschlecken oder das noch offen stehende Loch tief mit seiner Zunge erforschen. Ein atmendes, geöffnetes und im besten Falle offenstehendes Loch übt für nicht wenige Kerle einen ganz besonders erregenden Reiz aus, insbesondere beim Rimming und vor dem eigentlichen Fick.

Wenn ihr noch weitere Techniken und Spielarten kennt, dann schreibt gerne einen Kommentar.

In welche Kategorie würdet ihr euch denn einordnen? Was habt ihr schon mal probiert?

Ich und viele andere schwule Kerle auch sind gespannt auf eure Erfahrungen!