Künstlernamen bei Pornodarstellern

Ein Interview mit Daniel Hausser, das in den nächsten Wochen im Boner Magazin erscheinen wird, hat mich zum Nachdenken gebracht…

Darin erzählt er unter anderem, warum er sich ausdrücklich gegen einen Künstlernamen als Pornomodel entschieden hat. Er findet nämlich, dass man sich nicht für diese Arbeit schämen und genieren muss und sich deshalb auch nicht verstecken sollte.

Diese Aussage kann ich nur unterschreiben! Einen Porno zu drehen ist nichts Verwerfliches oder Schmuddeliges! Ganz im Gegenteil: So sauber und auf alle möglichen Krankheiten getestete Kerle findet man wohl sonst nirgendwo sonst als in einem Pornostudio!

Also warum haftet diesem Beruf oder diesem bezahlten Hobby immer noch so ein “Schmuddelimage” an?

Ich jedenfalls ziehe meinen Hut vor Daniel, dass er sich diesen mutigen Schritt getraut hat und hoffe, dass wir alle es vielleicht noch erleben, dass jeder Junge ohne gesellschaftliche Konsequenzen befürchten zu müssen seinem Hobby nachgehen und ganz offen sagen kann: Ja, ich drehe Pornos, und das ist auch gut so!