Abenteuer jenseits der Staxus-Linse (7)

Was ein Pornoregisseur wohl über Pornos denkt?

Fragen wir ihn einfach 🙂

John Smith stand im 7. Teil der “Abenteuer jenseits der Staxus-Linse” Rede und Antwort und hat – für mich völlig überraschend – einen erstaunlich ernsten und nachdenklichen Ton getroffen. Ich dachte, er würde jedem jungen Burschen dieser Welt raten, sofort vor die Kameras zu hüpfen und einen Film abzudrehen, aber nein, er sieht die Sache differenzierter. Lest seine Gedanken und Meinungen am besten selbst – nur noch kurz von mir: John ist ein toller Mann, der in all den Jahren nichts von seiner Ausstrahlung verloren hat – und er ist sehr nett!

“Die schwule Pornobranche kann eine ganz schön verzwickte Sache für die zukünftigen Stars sein…

Nicht, weil die grundlegenden Mechanismen so schwierig wären: Man erscheint pünktlich zum Dreh, macht sich nackig, bläst, fickt, spritzt ab – und wird bezahlt.

Nein, es ist vielmehr der Fakt, dass es gesellschaftlich immer noch schwierig ist offen zu sagen, dass man Sex für Geld vor einer Kamera hatte. Und dann noch schwulen Sex! Moralische Sturköpfe und gesellschaftliche Restriktionen machen jungen Menschen oft das Leben schwer. Und wenn man dann noch bedenkt, dass die Burschen noch so jung sind, keine Ahnung davon haben, welche großartigen Möglichkeiten ihnen in ihrem zarten Alter noch offen stehen, dann kann man leicht erahnen, welche persönlichen Probleme sich bei den jungen Kerlen in den Folgejahren anhäufen können. Lange Rede, kurzer Sinn: Darsteller in einem Schwulenporno zu sein sticht einen mehr als nur einmal in den Arsch!

So ging es auch Kevin Hogan vor ein paar Jahren, einem Lehrer aus Massachusetts, als herauskam, dass er unter seinem Künstlernamen Hytch Cawke Pornos gedreht hat. Nochmal ganz klar: Er hat nichts Falsches oder Illegales getan, aber das rettete ihn nicht davor, mit den örtlichen Schulbehörden ordentlich Ärger zu bekommen!

Ich erwähne dies alles, weil – wie viele von euch sicherlich wissen – auch ich in meiner Jugend als aktiver Darsteller Pornos gedreht habe (auch ich war mal jung und brauchte das Geld). Als ich mich selbst als Nebendarsteller im Film “Bareback Frat Pack”, der für die Clubseite von STAXUS in frischem HD überarbeitet wurde, gesehen habe, fiel mir all dies schlagartig wieder ein. Lustigerweise spielte ich dort einen Lehrer, aber schon damals war ich fast ausschließlich für die Abläufe hinter der Kamera verantwortlich. Naja, und weil ich mich da auch nicht dumm anstellte begann ich meine Karriere als Produzent. Das war wohl auch der ausschlaggebende Grund, warum meine frühere Arbeit vor der Kamera nie ein Problem für mich war und wurde. Ich rede sogar ganz gerne über meine Vergangenheit, vielleicht auch deshalb, weil ich die schwule Pornowelt nie verlassen habe.

Der überwältigenden Mehrheit der jungen Kerle, die Pornos drehen, wird das aber wohl nicht so gehen.

Aus diesem Grund betone ich immer wieder die Risiken, die sich für junge Menschen ergeben, die nie zuvor in einem Porno mitgespielt haben. Fast alle, die zu mir kommen, sind bestens über die Gefahren von sexuell übertragbaren Krankheiten informiert, welche wir mit großem Aufwand zu minimieren versuchen. Aber nur ganz wenige haben sich vorher Gedanken darüber gemacht, welche langfristigen Konsequenzen sich aus ihrem Orgasmus vor einer Kamera ergeben können. Dabei kann ich ihnen allerdings nur wenig helfen, so leid es mir tut. Jedenfalls nicht, solange moralische Sturköpfe und gesellschaftliche Konventionen immer noch ein Problem darin sehen, dass jemand Sex für Geld hat.

Manchmal entscheiden sich Jungs, dass diese Branche doch nichts für sie ist. Glücklicherweise entscheiden sich viele dafür – und machen damit so viele Menschen glücklich, die gerne Schwulenpornos anschauen! So ein Bursche ist Lucas Drake, der erst vor wenigen Tagen in mein Studio kam und mich regelrecht aus den Socken gehauen hat! Warum? Weil er süß ist, verdammt süß sogar!

Ob es diese junge Schönheit jemals bereuen wird, einen Schwulenporno gedreht zu haben, das wird wohl für immer sein Geheimnis bleiben. Wenn ich mir aber seine Leidenschaft und Hingabe anschaue, dann eher nicht! Vielleicht wird er sogar zum nächsten Kris Blent – einem tschechischen Äquivalent des Jungen aus Holland, der sich einen Dreck darum schert, was andere von ihm und seiner nahezu unstillbaren Gier nach steifen, geilen Schwänzen denken!

Aber hey, das ist dann wieder eine ganz andere Geschichte…

John Smith (STAXUS Studios)”

Wenn ihr mich fragt, hat sich Lucas genau zu so einem tollen Boy entwickelt, findet ihr nicht auch? Gut, dass er diesen Schritt gewagt hat und vielleicht ist er ja dem einen oder anderen da draußen ein Vorbild 🙂