Abenteuer jenseits der Staxus-Linse (6)

Krass, ist es schon wieder ein Jahr her, dass John Smith aus dem Nähkästchen geplaudert und über ein damaliges Jung-Model gesprochen hat? Krass wie die Zeit verfliegt!

Beim Durchstöbern meines Computers ist mir dieses bislang noch nicht im Blog veröffentlichte Juwel wieder in die Hände gefallen – und was tut ein guter Blogger? Er teilt dieses Juwel mit euch 🙂 Das passt perfekt für einen Samstag, der wettertechnisch nicht so prickelnd sein soll (irgendwie wie der ganze bisherige Sommer). Ich halte jetzt die Klappe und lasse Staxus-Regisseur John Smith quatschen: 🙂

Die Leute, die mich kennen, die wissen, dass ich manchmal gerne und ausführlich über bestimmte Dinge und Themen philosophiere – vor allem über meine Arbeit.

Eine Frage, die dabei immer wieder auftaucht ist: Was ist wahre Perfektion? Das Problem an dieser scheinbar einfachen Frage ist, dass sie von jedem individuell und höchst unterschiedlich beantwortet wird. Was für den einen das Nonplusultra ist, entlockt dem anderen gerade mal ein müdes Gähnen… und das wiederum mag erklären, warum mich mein Bestreben, die eine perfekte Szene zu produzieren, auch noch die nächsten Jahrzehnte fesseln wird.

Erst vor kurzem wurde mir dieses Dilemma durch einen kleinen Vorfall wieder ganz deutlich vor Augen geführt, wie subjektiv die ganze Angelegenheit ist und wie krass die Vorstellungen vom “perfekt Männlichen” voneinander abweichen können.

Es begann alles mit einem jungen Model, dem ich erst neulich unter dem Namen Alessandro Katz begegnet bin. Er kam in mein Studio (wie so viele andere Models schon vor ihm) und war (ebenfalls wie schon viele andere vor ihm) ein wenig nervös, aber sehr sehr geil. Mit gerade einmal 19 Jahren wussten er und ich sofort, dass er einen leicht älteren, erfahreneren Partner an seiner Seite braucht, um sein volles Potential offenbaren zu können. Nein, keinen “Daddy”. Einfach einen anderen Twink, der seine Nase – und ein anderes, nicht weniger wichtiges Körperteil – schon länger ins Pornobusiness gesteckt hat und dem jungen Burschen die ersten Schubser Richtung Pornostar geben kann!

Und da fiel mir ein Name ein: Jaro Stone!

Wenn wir über Perfektion sprechen, dann kommt der junge Herr Stone diesem Ideal verdammt nahe. Bildschön, braungebrannt, extrem liebenswert – sowohl vor als auch hinter der Kamera! – und mit genau dem zwischen den Beinen, das so ziemlich jeden, den ich kenne, vor Glück aufstöhnen lässt!

Und trotzdem… irgendwie… ich traue es mich gar nicht zu sagen… Den jungen Alessandro hat Jaro überhaupt nicht angemacht.

Ich sag´s nochmal: Jaro hat Alessandro null angemacht!

Ich verstehe die Welt nicht mehr! Vielleicht liegt es daran, dass ich doch schon ein wenig älter bin und voreingenommen war. Woran es auch immer gelegen haben mag – meine Vorstellung vom perfekten Mann wich anscheinend fundamental von Alessandro´s ab!

Lange Rede, kurzer Sinn: Es scheint so, dass die Vereinigung von Alessandro Katz und Jaro Stone noch ein wenig auf sich warten lassen wird. Trotzdem hoffe ich, diese aus meiner Sicht “perfekte Szene” doch noch eines Tages drehen zu können.

Was die Frage betrifft, wem denn dann die Ehre zuteil geworden ist, den Arsch des STAXUS-Neulings zu bespringen- es war kein anderer als Tony Conrad! Und irgendwie ironisch ist es schon, was ich euch jetzt sagen werden: Als ich diese Szene mit Tony und Alessandro nachbearbeitet habe, kam sie mir doch wieder fast perfekt vor. Aber halt nur fast.

Ich denke, das ist das Problem mit der Perfektion – sie kann wohl nie erreicht werden.

Was mich trotzdem nicht davon abhalten wird, es dennoch zu versuchen!

Aber hey, das ist dann wieder eine ganz andere Geschichte…

John Smith (STAXUS Studios)